Model-Based Systems Engineering in die Systementwicklung einführen — ohne die laufende Organisation zu brechen
Projektdetails
Kunde: Nord-Micro GmbH & Co. KG
Branche: Luftfahrt
Zeitraum: 02/2023 – 12/2025
Herausforderung
Ein Hersteller von Kabinendruck-Managementsystemen für Verkehrsflugzeuge sollte MBSE in eine Entwicklungsorganisation einführen, die auf klassischem, dokumentenbasiertem Systems Engineering gewachsen war.
Das strukturelle Risiko: eine Methodenänderung, die wie eine Engineering-Entscheidung aussieht, aber an der Schnittstelle zwischen neuer MBSE-Welt und bestehender Prozesslandschaft steht oder fällt.
Zusammenarbeit
Gemeinsam haben wir die strukturelle Veränderung gebaut, die die Methode brauchte: Zunächst eine Bedarfs- und Gap-Analyse, die das Projekt in der realen Organisation verankert hat.
Daraus entstand ein MBSE-Konzept (Simulink, CAMEO, SysML), pilotiert in einer ausgewählten Subsystem-Entwicklung statt im gesamten Portfolio. Dazu kam die Qualitätssicherungs- und Prozessbrückenarbeit an der Schnittstelle zur klassischen Entwicklung — damit die laufende Organisation weiter laufen konnte.
Am Ende hatte der Kunde kein MBSE nach Standard, sondern seine eigene Methode, die zu seiner Organisation passt.
Das haben wir erreicht
Ergebnisse, die blieben:
Maßgeschneidertes MBSE
Ein MBSE Ansatz, der in einem Pilotprojekt validert wurde. Das Wissen was im eigenen Kontext passt – und was nicht. Mit belastbarer Evidenz für die Organisation.
Geklärte Schnittstellen
Geklärte Schnittstellen zwischen MBSE und klassischem Systems Engineering. Damit die Umsetzung reibungsfrei funktioniert und die beibehaltenen Prozesse weiter gut funktionieren.
Change Ansatz
Ein Projektmanagement-Ansatz für Methodenwandel. Der das Team sicher durch zweieinhalb Jahre Change mit wechselnden Stakeholdern geführt hat.
